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Gunnar Gunnarsson wurde am 18. Mai 1889 auf dem Hof Valþjófsstaðir im Tal Fljótsdalur, in der nächsten Nachbarschaft von Skriðuklaustur geboren. Als er sieben Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern auf den Hof Ljótsstaðir im Fjord Vopnafjörður, wo schon ein Jahr später seine Mutter starb. Bereits in jungen Jahren hatte Gunnar den Traum, ein Dichter zu werden und 1906 gelang es ihm, zwei kleine Gedichtbände herauszugeben. Mit 18 Jahren ging der Sohn armer Bauern an die Volkshochschule in Askov in Dänemark. Nach Abschluss der Schule kehrte er aber nicht nach Island zurück, sondern wollte mit allen Kräften versuchen, Schriftsteller zu werden. Ruhm und Ehre stellten sich nicht ohne Anstrengungen ein. Gunnar Gunnarsson lebte in Askov und in Kopenhagen in ärmlichen Verhältnissen, während er las und schrieb, um seine Fähigkeiten als Schriftsteller zu entwickeln. Schließlich führte der steinige Weg aber doch zum Erfolg. Im Frühjahr 1912 sagte der Verlag Gyldendal ihm die Herausgabe eines Romans zu. Das Eis war gebrochen und der junge Dichter heiratete die Frau, die er liebte, Franzisca Antonia Josephine Jørgensen.
Gunnar Gunnarsson hatte großen Erfolg mit seinem ersten Roman, Die Leute auf Borg, der 1912-14 erschien und 1919 von der Nordisk Film in Island verfilmt wurde. Während der nächsten 25 Jahre veröffentlichte er Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Theaterstücke. Daneben nahm er mit Zeitschriftenartikeln lebhaften Anteil an der gesellschaftlichen Debatte der nordischen Länder. Seine Bücher erschienen in großen Auflagen in einer Reihe von Ländern, doch am beliebtesten waren sie in Dänemark und Deutschland. Gunnar Gunnarsson schrieb die meisten seiner Bücher auf Dänisch, ihre Schauplatz war hingegen immer Island. Seine Gedanken kreisten um die Heimat und 1939 kehrte er nach Hause zurück. In Skriðuklaustur errichtete er den Gutshof seiner Träume und wollte neben der Arbeit als Schriftsteller Landwirt werden. Doch während der radikalen gesellschaftlichen Veränderungen der Kriegsjahre lösten sich diese Träume in Nichts auf. Das Ehepaar zog 1949 nach Reykjavík und schenkte den Hof Skriðuklaustur dem isländischen Staat. In den 50er Jahren kamen die letzten Originalromane von Gunnar Gunnarsson heraus. Seine bleibenden Arbeitsjahre nutzte er für Übersetzungen seiner Werke ins Isländische. Er starb am 21. November 1975 und Franzisca ein Jahr später. Sie wurden beide auf der Insel Viðey beigesetzt.
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Tägl. von 10-18 Uhr (Juni-August)
Tägl. von 12-17 Uhr (Mai und 1-15. September)
Im Winter: Zu besonderen Anlässen und auf Vereinbarung.
Das Skriðuklaustur befindet sich in Fljótsdal am Südufer des Sees Lagarfljóts. Karte
39 km von Egilsstaðir
11 km von Hallormsstaður
5 km von Hengifoss
In Skriðuklaustri befindet sich auch ein Besucherzentrum des Vatnajökull Nationalparks.
| Erwachsene (Museum und Führung) |
700 kr. |
| Kinder bis 16 Jahre |
0 kr. |
| Studenten | 500 kr. |
| Senioren / Behinderte |
350 kr. |
| Gruppen (15-30 Pers.) |
500 kr. |
| Gruppen (30 Pers. oder mehr) | 350 kr. |
| Führung durch die Ausgrabung |
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| Erwachsene | 300 kr. |
| Kinder bis 16 Jahre | 0 kr. |
| Dobbeltes Ticket (Museum und Ausgrabung) |
800 kr. |
...selbst die Erinnerung
glimmt unsicher wie
Sterne hinter einer
zerrissenen Wolkendecke.
Schiffe am Himmel 1923 |